Palme / Sandstedt – Movin on

So … er ist im Anflug: der neue Fall unseres Duos Palme / Sandtstedt. Ab jetzt könnt ihr die Stunden zählen.

Ein weitere Coldcase für das Ermittlerteam – und auch diesmal wieder lose mit einem Fall verbunden, in den die beiden tief eingetaucht sind. In dem sie mit Zeitzeugen gesprochen haben, allem voran Polizisten, die den Fall gut kannten.

Aber wie immer: Der Rest ist Fiktion – und auch hier wieder eine, die den Figuren viel Raum gibt, wie wir das bereist von den anderen Werken der beiden kennen.

In diesem Jahr hat Håkan Sandstedt mit „Die zähe Spur der Schuld bereits einen Bestseller vorgelegt – ein zweiter Band ist in Arbeit. Und auch Kristina Palmes Finnland-Thriller, der grob an die Substanz geht und eine so gänzlich andere Seite von ihr zeigt, wird noch in diesem Jahr erscheinen.

Es bleibt also spannend.

Palme & Sandstedt … Here we go again

Psychologische Näher zu den Tätern und die Verflechtung von Vergangenheit und Gegenwart prägt die Coldcases von Palme und Sandstedt.

Auch der neue Fall, der im Frühjahr erscheint, nimmt einige dieser Elemente auf – aber wie entsteht eigentlich ein Buch wie dieses, wenn die beiden Verfasser die meiste Zeit über viele 100 Kilometer voneinander entfernt leben?

Es werden keine Einzelheiten verraten – aber darum geht es so in etwa…

Die beiden haben uns ein Bild zur Verfügung gestellt, das einen klaren Vorgeschmack gibt…

Kristina Palme und Håkan Sandstedt führen uns diesmal ins Jahr 1990, in dem ein kleines Mädchen in einer Bucht verschwindet. Eine Spur führt nach Russland…

Mit Liebe zum Detail: Magnus Lundgren

Die Arbeiten nähern sich dem Ende.

Handwerkskunst ist gefragt, wenn es darum geht, ein Werk zu restaurieren und Worte dorthin zu tragen, wo sie hingehören und wie sie ursprünglich gemeint waren. Auch, wenn es sich um ein modernes Werk handelt.

Im Rahmen des Feuerwerks, das das Autorenkollektiv in 2022 abfeuert, ist der nächste Pfeil im Köcher: Eine Zusammenarbeit von Magnus Lundgren und Liva Dalin, die der Geschichte einer besonderen Ermittlungseinheit einen neuen Schliff gegeben haben.

Beide hatten stets großen Respekt vor der ESFIE, die sie in einer schwierigen Corona-Phase in die schwedische Gegenwart versetzt haben.

Der Countdown läuft….

Håkan Sandstedt: Die zähe Spur der Schuld

Wir haben Wort gehalten. Ende letzten Jahres haben wir angekündigt

Mittlerweile liegt uns das neue Manuskript von Håkan Sandstedt vor, das vor einiger Zeit schon einmal kurz auf dem Deutschen Markt war – nun aber ganz sicher im  Januar 2022 erscheint.

Geschafft! Morgen ist es endlich da: Das neue Werk von Håkan Sandstedt.

Die zähe Spur der Schuld erzählt einen verwoben Fall, der dem Ermittlerteam an die Substanz geht – im wahrsten Sinne des Wortes. Und so, wie wir es von Håkan Sandstedt gewohnt sind. Während die Spur zurück führt, sterben Menschen und das Team scheint vor einer unlösbaren Aufgabe zu stehen…

Er ging langsam um den Hügel herum. Dort legte er zwei knappe Handgriffe an. Da lag sie. Exakt so, wie er sich das vorgestellt hatte. Embryonal, in gewisser Weise in sich verdreht.
Ihr kleiner Po lugte am Rand des Unterhemdes hervor, weich gerundet. Das war besser, als er sich das vorgestellt hatte. Daran wirkte nichts obszön, gewalttätig oder gar brutal.
Das wirkte verletzlich.

Sie war eine schöne Tote.

Eine Serie unklar verbundener Morde, eine brutale Hinrichtung. Und die Spur führt nach Norden und zeigt in die Vergangenheit. Noch bevor Ingmar Lundgren nach drei Jahren Pause seinen Dienst in seiner Heimatstadt wieder antritt, ist er bereits mitten drin. Oder ist der Kommissar so in sein Ermittlungs-Kunstwerk verliebt, dass er die Spuren falsch bewertet?

….erscheint am 13.01.2022

First things first

Wir hören zurzeit viele Anfragen nach der angekündigten Fortsetzung der Coldcases von Kristina Palme und Håkan Sandstedt. Die kommt, keine Sorge.

Davor allerdings passiert noch etwas anderes. Mittlerweile liegt uns das neue Manuskript von Håkan Sandstedt vor, das vor einiger Zeit schon einmal kurz auf dem Deutschen Markt war – nun aber ganz sicher im  Januar 2022 erscheint.

Was? Haben die beiden ihre Zusammenarbeit etwa eingestellt?

Im Gegenteil. Beide haben nur parallel an eigenen Veröffentlichungen gearbeitet. Dennoch: Im Frühjahr erscheint eine neuer Fall, den beide zusammen verfasst haben. Ein weiterer Fall für das bekannte Coldcase Team, während ihr erstes Buch mittlerweile aufgrund des anhaltenden Erfolges für diverse weitere Lände übersetzt wird.

Hier wird also nichts langweilig und wir dürfen uns im kommenden Jahr auf eine Menge freuen. Die Recherchen für Band 4 der Palme / Sandstadt-Reihe laufen ebenfalls.

Und der neue Håkan Sandstedt? Was wird das? Stay tuned.

An Board: Magnus Lassgard

Weiter geht es mit Skandinaviern, die uns in unserem Kollektiv Gesellschaft leisten werden.

Mit Blick auf die Anthologie, die wir in Arbeit haben, ein guter Fang: Lassgard war bereits mehrfach als Herausgeber tätig.

Zurzeit arbeitet Lassgard mit uns an einer neuen Übersetzung seines „Die Toten der Wälder“, der bei den Kritikern hohes Lob geerntet hat, in der deutschen Übersetzung aber noch Schliff braucht. Wir freuen uns darauf, denn Lassgard ist Schriftsteller im Herzen.

Die Idee zum Krimi-Schreiben kam Magnus Lassgard schon Ende der 90er Jahre, als er beruflich den Polizeibericht schreiben durfte.
Das verschaffte ihm nicht nur tiefe Einblicke in die Polizeiarbeit und den Umgangston bei der Truppe – es schärfte auch seinen Blick für Details, die in Ermittlungen eine Rolle spielen und für Arbeit und Umgangston der Polizisten.

Erst mit Mitte 30 begann er, Kurzgeschichten und Podcasts zu verfassen, die oft mit den beiden Figuren Alva Bergqvist und Majken Lund in den Hauptrollen erschienen. Einige basierten auf realen Kriminalfällen. Er interviewte immer wieder Kriminalpolizisten nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst. (Sein Buch hierzu erscheint 2021)
Schließlich gründete Magnus Lassgard ein panskandinavisches Autorenkollektiv für Kurzgeschichten, verlagerte sich dann aber selbst auf immer komplexere Geschichten, die er unter verschiedenen Namen publizierte.

1977 in der Nähe von Västerås geboren, verbrachte Lassgard die ersten Jahre seines Lebens auf Åland, lebte dann in Warschau, Stockholm, Saarbrücken und Utrecht, bevor er der Liebe wegen zurück nach Åland ging. Heute lebt er wechselweise in Deutschland und Schweden.
Er hat noch nie Tuborg Bier getrunken.

Neu: Die Toten einer Nacht

Top 100 in der Amazon-Rubrik Detektivinnen – und das zwei Tage nach Erscheinen!

Nicht schlecht, oder?

Wir freuen uns mit unseren beiden Autoren Kristina Palme und Håkan Sandtstedt.

Das Buch

Mehrere Jugendliche verschwinden innerhalb weniger Tage in dem kleinen schwedischen Forsdalen, in dem das klassische schwedische Falun-Rot hergestellt wird. Einer der jugendlichen wir tot in einem Bach im Nachbardorf gefunden, eine andere taucht in einem nahegelegenen Krankenhaus auf und kann sich an nichts erinnern.
Einige jedoch kehren nicht zurück und geben ein Rätsel auf, das die Polizei jahrelang beschäftigen soll.

Die Toten einer Nacht“ liefert dabei einen ebenso tiefen Einblick in die Psyche der Täter wie in die Welt einer komplexen Ermittlung, die eine viel zu junge Kommissarin führen muss.

Die Toten einer Nacht

Es entwickelt sich ein komplexes Katz- und Maus-Spiel der Extraklasse, bei dem menschliche Unzulänglichkeiten ebenso zutage treten wie Motive aus der Vergangenheit. Langsam schält sich ein Fall aus dem Dunkel, der so viele Interpretationsmöglichkeiten bietet. Das Team irrt in der Ermittlung umher. Wenn der Bruder eines Verdächtigen die Mordkommission leitet – wie ist dann eigentlich ermittelt worden? Werden wirklich die Bösen gejagt? Und kann sich die junge Jägerin davor schützen, nicht auch Gejagte zu sein?

Die Autoren

Håkan Sandstedt war Leiter einer Lokalredaktion, bevor er Kristina Palme traf. Kristina Palme arbeitete zu dieser Zeit als Lehrerin und Schulpsychologin. Sie rief die Theater-Gruppe an ihrer Schule ins Leben, für die sie rund zehn Stücke verfasste, bevor Håkan Sandstedt ihr eine Zusammenarbeit vorschlug.
Sandstedt hatte als Journalist mehrere Jahre den Polizeibericht verfasst und immer wieder lange Interviews mit ehemaligen Kriminalbeamten geführt, die die Arbeit des Autorenduos prägen sollten. Nach Krimis unter einem gemeinsamen Pseudonym und diversen TV-Scripts entschieden die beiden, ihrer Jobs aufzugeben und sich vollumfänglich dem Schreiben zu widmen. Beide sind assoziierte Mitglieder des Autoren-Kollektivs. Keiner der beiden mag Weißwein.

Hier und jetzt!

Autoren-Freundschaften – gibt es die?

Wir sagen: Ja. Manche Autoren waren so eng, man könnte meinen, es sei eine Person. Denken wir nur einmal an Sjöwahll und Wahlhöö oder B. C. Schiller. Das sind die extremen Beispiele – aber die Geschichte ist voll davon.

Wie eine Person auftreten – das wollen wir auch. Eine Heimat sein für ein paar solche, die alleine arbeiten, ohne die immer noch beeindruckende Maschinerie eines Verlages im Hintergrund. Die macht natürlich vieles leichter – aber die ist an einigen Stellen eben auch das: Eine Maschinerie, die stampft und Lärm macht und qualmt…

Wir wollen es mit etwas weniger Rauch probieren – mal schauen, ob uns das gelingt.

We’re the willing.